​Schon in seiner Zeit in Italien bei der AS Rom hatte sich Antonio Rüdiger rassistischen Beleidigungen vonseiten der Fans ausgesetzt gesehen, die immer wieder mit Affenlauten auf sich aufmerksam machten. Jetzt soll es offenbar auch in der Champions League zu einem solchen Vorfall gekommen sein. 

Wie der Kicker berichtet, hat die UEFA mittlerweile bereits die Ermittlungen gegen den Klub aus Italiens Hauptstadt aufgenommen. Rüdiger, der erst im vergangenen Sommer aus Rom zum FC Chelsea nach England gewechselt war, musste sich beim 3:3-Unentschieden nach seiner Einwechslung wiederholt rassistische Beleidigungen gefallen lassen. Schon in der Vergangenheit in Italien hatte sich der deutsche Nationalspieler öffentlich bestürzt zur Thematik geäußert. 

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War schon in seiner Zeit in der Serie A rassistisch angegangen worden: Nationalspieler Antonio Rüdiger (r.)

Jetzt soll dem inakzeptablen Verhalten der sogenannten Fans eine harte Strafe durch die UEFA folgen, die am 16. November einen Verhandlungstermin angesetzt hat. In der offiziellen Bestätigung ist die Rede von ”rassistischem Verhalten”, ein konkretes Opfer wird jedoch nicht genannt. 


Der Ex-Stuttgarter war im Spiel gegen seinen Ex-Klub zum Ende hin von Chelseas Coach Antonio Conte eingewechselt worden und hatte kurz vor Schluss mit einer sehenswerten Defensivaktion den Hass der gegnerischen Fans auf sich gezogen. Es bleibt zunächst abzuwarten, welche Strafe die zuständigen Sportgerichte aussprechen werden. Fest steht aber, dass ein solches Verhalten in einem internationalen Wettbewerb mehr als verachtenswert ist und deshalb konkret diskutiert werden muss. 

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